Einführung in die Psychotraumatologie

Verstehen – Erkennen - Umgang

Mit diesem zweitägigen Seminar richten wir uns an alle Interessierten, die beruflich mit Menschen umgehen.
Ganz gleich, ob Sie in einer Beratungsstelle arbeiten, Trainings durchführen oder im Personalbereich tätig sind, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie es hin und wieder mit traumatisierten Menschen zu tun haben.
Die aktuelle Traumaforschung zeigt, wie nicht verarbeitete traumatische Erfahrungen auch noch im späteren Leben zu vielfältigen und schwerwiegenden Traumafolgestörungen führen können. Diese werden häufig nicht als solche erkannt, irritieren aber möglicherweise Betroffene ebenso wie ihr Umfeld.
Wir möchten Ihnen zunächst einen Eindruck davon vermitteln, was unter Trauma verstanden wird, und Ihnen dann mögliche Ursachen von Traumata vorstellen.
Im Weiteren informieren wir Sie über neurobiologische und psychologische Auswirkungen und typische Traumasymptome.  

 

In der Arbeit mit traumatisierten Menschen ist Ressourcenarbeit und Stabilisierung der Betroffenen ein wesentlicher Bestandteil. Wir werden Ihnen körper- und achtsamkeitsorientierte Übungen sowie Imaginationstechniken vorstellen. Sie sind eingeladen, diese selbst zu erproben. Je nach Arbeitsgebiet können Sie diese, neben den kommunikativen Interventionstechniken, in Ihrer Berufspraxis anwenden.


Sie sind eingeladen, Fragen und Fallbeispiele einzubringen, die wir entsprechend bearbeiten werden.

 

Inhalte

  • Definition, Entstehung und Ursache von Traumata und unterschiedliche Typen
  • Neurobiologische Betrachtungen zur Traumaverarbeitung
  • diverse Traumafolgestörungen sowie Hinweise zur Diagnose und zum Umgang im beruflichen Kontext.


Zweitägiges Seminar

Datum Uhrzeit 1. Tag Uhrzeit 2. Tag Seminarkosten
08. – 09. April 2022 10.00 – 17.00 Uhr 09.30 – 16.30 Uhr 400,00 Euro p.P.


Veranstaltungsort

ITAS-Institut-Stuttgart
Haußmannstraße 5 · 70188 Stuttgart

 

Referenten

Uwe Schulz-Wallenwein
Catrin Popiolek

Trauma und Psychose

Mit diesem ein- oder zweitägigen Seminar richten wir uns an Fachkräfte, die in sozialpsychiatrischen Arbeitsfeldern tätig sind. Viele der Klient*innen zeigen tiefgreifende Traumata in ihrer Biografie, die nicht als solche erkannt und behandelt wurden. Dies kann in der Folge zu einer vielfältigen Symptomatik und auch zu Chronifizierung führen. In neueren Studien wird zunehmend diskutiert, dass viele psychiatrische Diagnosen auch als komplexe Traumafolgestörungen gesehen werden können.
Wir möchten Ihnen zunächst vermitteln, was unter einem Trauma verstanden wird, was mögliche Auslösebedingungen sind und Ihnen verschiedene Traumafolgestörungen vorstellen.  Hierbei gehen wir auch auf neurobiologische Aspekte und mögliche Komorbiditäten ein.


Wir möchten Sensibilität und Verständnis schaffen für die vielfältigen Ausdrucksformen, wie sich Traumatisierung zeigen kann. Hierbei möchten wir praktische Möglichkeiten des Umgangs und Interventionen vorstellen. Gerne orientieren wir uns an den spezifischen Fragen Ihres Arbeitsalltags und an Ihren Fallbeispielen.

 

Inhalte

  • Definition, Entstehung und Ursachen von Trauma
  • Neurobiologische Aspekte der Traumatisierung, Komorbiditäten
  • Traumafolgestörungen und ihr Bezug zu psychiatrischen Diagnosen / Psychose
  • Interventionsmöglichkeiten, Bearbeitung von Fallbeispielen

 

Kosten auf Anfrage

 

Referenten

Uwe Schulz-Wallenwein
Catrin Popiolek

 

Traumatherapie, Fortbildung Stuttgart

Trauma im Kindesalter

Fortbildung für pädagogischen Fachkräfte zum Umgang mit traumatisierten Kindern in der KiTa:

Langjährige Erfahrungen in der Kita-Arbeit haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass pädagogische Mitarbeiter*innen über traumapädagogisches Grundwissen verfügen.
Das häufig verbreitete „Offene Konzept“ und die Arbeit in Funktionsräumen scheint für traumatisierte Kinder eher schwierig.
Das »Hand in Hand« Konzept gibt den pädagogischen Fachkräften wichtige Einblicke zum Thema Trauma, geht auf Folgestörungen ein und informiert über den Umgang in der praktischen Arbeit mit dem Kind.
Zusätzlich stellen wir dem KiTa-Team ein Leitfaden für die Fallarbeit und für die pädagogische Arbeit mit Kindern zur Verfügung.

Wir informieren Sie in diesem Seminar über Ursachen und Folgen von Traumata im Kindesalter.
Im Weiteren bieten wir Einblicke in die aktuelle Psychotraumatologie und geben wichtige diagnostische Hinweise.

Dabei unterstützen wir Sie, mit den Folgen einer Traumatisierung im Kindesalter umzugehen und Handlungsstrategien für Ihre KiTa zu entwickeln.
Sie erhalten wichtige Informationen zur Fallarbeit nach dem traumapädagogischen Leitfaden »Hand in Hand«. Dieser unterstützt Sie dabei, was im Fall eines Verdachts auf Traumatisierung zu tun ist.
Sie erhalten von uns Anregungen, wie das Konzept »Hand in Hand« auf Ihre KiTa übertragen werden kann.

Inhalte

  • Definition und Entstehung von Traumata
  • Traumafolgestörungen bei Kindern
  • Diagnosekriterien bei Traumata
  • Symptome und Auswirkungen
  • Risiko- und Schutzfaktoren
  • Handlungsstrategien bei Verdacht auf Traumatisierung
  • Qualitätsstandards nach »Hand in Hand«
  • Praktische Beispiele aus dem »Hand in Hand« Konzept

 

Ein- bis zweitägiges Seminar

Inhouse-Schulung Gebühren auf Anfrage oder

ITAS-Institut-Stuttgart
Haußmannstraße 5, 70188 Stuttgart

 

Kosten

190,00€ pro Person für das eintägige Seminar

Referenten

Philomena Hettich
Uwe Schulz-Wallenwein